Landkreis Würzburg

Der Landkreis Würzburg liegt im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Nachbarkreise sind im Norden die Landkreise Main-Spessart und Schweinfurt, im Osten die Landkreise Kitzingen und Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und im Süden und Westen der Baden-Württembergische Main-Tauber-Kreis. Die kreisfreie Stadt Würzburg ist ganz vom Landkreis Würzburg umgeben.

Geographische Lage

Blick auf Randersacker im Landkreis Würzburg.

Blick auf Randersacker im Landkreis Würzburg.

Das Kreisgebiet wird von Südosten nach Nordwesten vom Main durchflossen. Er hat sich in ein 100 bis 150 m tiefes Tal geschnitten. Westlich des Mains liegen vor allem Laubwaldgebiete (Gramschatzer Wald, Irtenberger Wald, Guttenberger Wald), östlich und südlich von Würzburg der „Ochsenfurter Gau“, eine fruchtbare Gaulandschaft.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Landkreises Würzburg gehörte vor 1800 überwiegend zum Hochstift Würzburg und kam 1803 an Bayern. 1804 entstanden die Landgerichte „Würzburg links des Mains“ in Ochsenfurt und „Würzburg rechts des Mains“ in Röttingen sowie das Stadtgericht Würzburg. Sie alle gehörten zum Untermainkreis, der ab 1838 in „Unterfranken und Aschaffenburg“, später in „Unterfranken“ umbenannt wurde. 1840 wurde das Landgericht Röttingen nach seinem Amtssitz Aub umbenannt.

1862 wurde aus den Landgerichten Würzburg links des Mains und Würzburg rechts des Mains das Bezirksamt Würzburg und aus den Landgerichten Aub und Ochsenfurt das Bezirksamt Ochsenfurt gebildet. Die Stadt Würzburg war bereits früher eine kreisunmittelbare Stadt geworden. 1939 wurden die beiden Bezirksämter in Landratsämter, die zugehörigen Bezirke in Landkreise umbenannt.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1972 wurde der Landkreis Würzburg, der Landkreis Ochsenfurt sowie kleinere Teile der Landkreise Marktheidenfeld (im Südosten), Karlstadt, Kitzingen und Gerolzhofen zum neuen Landkreis Würzburg vereinigt. Kreissitz blieb die kreisfreie Stadt Würzburg. 1)wikipedia.de

Alle Gemeinden im Landkreis Würzburg

Die folgende Liste zeigt alle Gemeinden im Landkreis Würzburg. Für die Zukunft plane ich für diese Seite auch Porträts über einzelne Städte und Gemeinden im Landkreis. Da dies aber natürlich mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden ist, ist die Realisierung dieses Projekts aktuell nur ein schöner Gedanke und von daher vorläufig „Zukunftsmusik“.

Die Zahlenangaben in Klammern zeigen die jeweilige Einwohnerzahl der Gemeinde mit Stand vom 31.12.2012 bzw. 31.12.2015. 2)Bayerisches Landsamt für Statistik und Datenverarbeitung

Städte

  1. Aub (1538 / 1506)
  2. Eibelstadt (2797 / 3022)
  3. Ochsenfurt (10.997 / 11.155)
  4. Röttingen (1706 / 1705)

Märkte

  1. Bütthard (1278 / 1338)
  2. Eisenheim (1299 / 1323)
  3. Frickenhausen a.Main (1258 / 1229)
  4. Gelchsheim (843 / 801)
  5. Giebelstadt (5187 / 5380)
  6. Helmstadt (2574 / 2610)
  7. Höchberg (9086 / 9329)
  8. Neubrunn (2204 / 2243)
  9. Randersacker (3356 / 3403)
  10. Reichenberg (3949 / 4075)
  11. Remlingen (1492 / 1470)
  12. Rimpar (7640 / 7530)
  13. Sommerhausen (1695 / 1800)
  14. Winterhausen (1433 / 1459)
  15. Zell a.Main (4242 / 4299)

Gemeindefreie Gebiete
(55,16 km², unbewohnt)

  1. Gramschatzer Wald (22,27 km²)
  2. Guttenberger Wald (18,07 km²)
  3. Irtenberger Wald (14,82 km²)

Gemeinden

  1. Altertheim (1994 / 1945)
  2. Bergtheim (3477 / 3608)
  3. Bieberehren (918 / 897)
  4. Eisingen (3427 / 3372)
  5. Erlabrunn (1687 / 1742)
  6. Estenfeld (4830 / 5060)
  7. Gaukönigshofen (2495 / 2508)
  8. Gerbrunn (6126 / 6235)
  9. Geroldshausen (1279 / 1278)
  10. Greußenheim (1578 / 1606)
  11. Güntersleben (4342 / 4403)
  12. Hausen b.Würzburg (2385 / 2429)
  13. Hettstadt (3688 / 3642)
  14. Holzkirchen (1006 / 963)
  15. Kirchheim (2144 / 2168)
  16. Kist (2458 / 2551)
  17. Kleinrinderfeld (2060 / 2089)
  18. Kürnach (4570 / 4796)
  19. Leinach (3073 / 3092)
  20. Margetshöchheim (3113 / 3104)
  21. Oberpleichfeld (1090 / 1070)
  22. Prosselsheim (1158 / 1182)
  23. Riedenheim (757 / 731)
  24. Rottendorf (5322 / 5354)
  25. Sonderhofen (833 / 848)
  26. Tauberrettersheim (872 / 868)
  27. Theilheim (2335 / 2313)
  28. Thüngersheim (2637 / 2689)
  29. Uettingen (1841 / 1920)
  30. Unterpleichfeld (2816 / 3041)
  31. Veitshöchheim (9669 / 9673)
  32. Waldbrunn (2596 / 2707)
  33. Waldbüttelbrunn (4876 / 4866)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Aub
    (Stadt Aub, Markt Gelchsheim und Gemeinde Sonderhofen)
  2. Bergtheim
    (Gemeinden Bergtheim und Oberpleichfeld)
  3. Eibelstadt
    (Stadt Eibelstadt, Märkte Frickenhausen a.Main, Sommerhausen und Winterhausen)
  4. Estenfeld
    (Markt Eisenheim, Gemeinden Estenfeld und Prosselsheim)
  5. Giebelstadt
    (Märkte Bütthard und Giebelstadt)
  6. Helmstadt
    (Märkte Helmstadt und Remlingen, Gemeinden Holzkirchen und Uettingen)
  7. Hettstadt
    (Gemeinden Greußenheim und Hettstadt)
  8. Kirchheim
    (Gemeinden Geroldshausen und Kirchheim)
  9. Kist
    (Gemeinden Altertheim und Kist)
  10. Margetshöchheim
    (Gemeinden Erlabrunn und Margetshöchheim)
  11. Röttingen
    (Stadt Röttingen, Gemeinden Bieberehren, Riedenheim und Tauberrettersheim)

Quellenangaben   [ + ]

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