Sommerhausen

Sommerhausen liegt am rechten Ufer des Mains 13 Kilometer südlich von Würzburg. Neben dem Weinbau spielen hier der Tourismus und die Kunstszene eine große Rolle. Im Osten und Süden wird Sommerhausen von Ochsenfurt umschlossen, im Norden grenzt Eibelstadt an das Gemeindegebiet. Direkt gegenüber Sommerhausen, am Westufer des Mains, liegt der Ort Winterhausen.

Die kuriosen Namen der beiden Ortschaften haben ihren Ursprung bei den Kirchenpatronen. So hat der Sommerhäuser Kirchenpatron Bartholomäus seinen Gedenktag im Sommer (24. August), der Winterhäuser Kirchenpatron Nikolaus im Winter (6. Dezember).

Bilder aus dem schönen Sommerhausen

Ende Januar 2017 bin ich an einem schönen Sonntag Nachmittag eher zufällig mit einem Freund hier vorbei gefahren und habe spontan gesagt: „Lass uns doch mal gucken gehen – vielleicht gibt es ein paar schöne Fotomotive“. Der nicht geplante Besuch, der eigentlich nur eine viertel Stunde dauern sollte, wurde dann zu einem ausgiebigen Nachmittagsspaziergang, bei dem ich mich regelrecht „verliebt“ habe in diesen Ort! Alles ist so wunderschön gepflegt und erhalten. Einfach urgemütlich und regelrecht niedlich ist es hier! Einen Besuch kann ich jederzeit und absolut uneingeschränkt empfehlen!

Geschichte von Sommerhausen

Sommerhausen ist schon seit dem Mittelalter eine bedeutende Gemeinde am Main. Sie unterstand nicht dem Fürstbischof von Würzburg; die Einwohner bekannten sich zur Reformation, so dass dieser Ort heute eine protestantische Enklave im vorwiegend katholischen Mainfranken ist.

Als Teil der durch Bayern mediatisierten Herrschaft Speckfeld der Erben der Grafen von Limpurg (Grafen Pückler und Rechtern) gehörte Sommerhausen ab dem Jahr 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es kam 1810 bei Gebietsbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es 1814 an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Der Ort ist, eingebettet im Tal des Mains unter Weinbergen, schon seit Jahrzehnten das Aushängeschild der fränkischen Romantik. Die mittelalterliche Stadtmauer hat sich erhalten. Alle Gebäude im Ortszentrum in den engen, verwinkelten Gassen blicken auf mehrere hundert Jahre Geschichte zurück. Das Rathaus stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Seit 1978 ist Sommerhausen Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt, zu der auch Eibelstadt, Winterhausen und Frickenhausen am Main gehören.

Einwohnerzahlen im Laufe der Geschichte

  • 1961: 1362 Einwohner
  • 1970: 1403 Einwohner
  • 1991: 1423 Einwohner
  • 1995: 1460 Einwohner
  • 2005: 1673 Einwohner
  • 2010: 1657 Einwohner
  • 2015: 1800 Einwohner

1)Informationen aus dem Artikel zu Sommerhausen bei Wikipedia.de

Quellenangaben   [ + ]

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