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Warum Würzburg - Ein Plädoyer für meine Stadt
Warum macht sich hier einer die Arbeit seine Heimatstadt in Wort und Bild aus diversen Blickwinkeln ausführlich zu portraitieren? Die Antwort ist recht vielfältig und hat seinen Ursprung in der Besonderheit und manchmal auch Einzigartigkeit "meiner" Stadt. Ich bin hier 1974 geboren, aufgewachsen, und habe bis auf gut ein Jahr immer hier gelebt. Was mich mit Würzburg verbindet ist so eine Art
"Hassliebe" - wobei das Wort "Hass" da ein bisschen stark ausgedrückt ist.
Fangen wir mit den positiven Dingen an: Würzburg ist eine wunderbar grüne Stadt mit angenehmen Naherholungsgebieten wie dem Stadtpark - der grünen Lunge der Stadt - dem schönen Steinbachtal bis hinaus zum Guttenberger Forst hinter der Ortschaft Reichenberg. Würzburg hat einen für meine Begriffe sehr gut ausgebauten Personennahverkehr. Es gibt doch fast keine Stelle die man nicht mit Bus oder Straßenbahn erreichen kann. Unsere Innenstadt bietet schön kurze Wege - fast alles ist bequem zu Fuß zu erreichen (auch wenn bestimmte Einzelhandelssparten leider nicht oder nur spärlich bzw. sehr einseitig vertreten sind - ich vermisse heute noch schmerzlich die Firma Duttenhofer in der Domstraße). Das Angebot an wertvollen Kulturgütern ist sehr reichlich und ist eine Besonderheit der Stadt.
Was ich an der Stadt nicht so gerne mag sind manche Leute die den typischen - nennen wir es mal - rauhen Scharm der Unterfranken haben. Manche Menschen in unserer Stadt könnten einfach freundlicher und offener sein. Da wird vor allem
in öffentlichen Foren und Kommentarfeldern im Internet gemotzt und geschimpft, dass es oft nicht mehr schön ist. Hier herrscht ein recht starker Eigensinn. Was neu ist und was man verhindern kann wird oftmals mit allen Mitteln
zu blockieren und verhindern versucht. Als Beispiel möchte ich da nur mal die Diskussionen um Einkaufszentren, FH-Neubau, Weindorföffnungszeiten, Petrini Bau am Markt etc. erwähnen. Oder im September z.B. - da gibt es in jedem Jahr ein wirklich tolles Stadtfest mit vielen Attraktionen und Live-Musik auf verschiedenen Bühnen. Nur leider gibt es eben auch Anwohner die mit aller Gewalt durchgeboxt haben, dass um 22 Uhr Schluss sein muss. Schade! Also ich meine wirklich schade! Denn gerade so ein Stadtfest in den Sommermonaten lebt doch davon, dass Menschen in der Stadt sind um Spaß zu haben. Die Würzburger gehen aber zum Lachen häufig in den Keller - so zumindest mein Eindruck! Das Stadtfest ist zugleich ein Aushängeschild für die Stadt welches Besucher anzieht und somit auch - genau wie das Weindorf - ein wirtschaftlicher Faktor ist. Ähnlich verhält sich die Situation beim jährlichen Weindorf, der geplatzten Live-Übertragung der Fußball-WM auf Großbildleinwand auf dem Marktplatz und anderen Veranstaltungen die unsere Stadt bereichert hätten. Ist es denn wirklich so schwer? Kann man nicht
die wenigen Veranstaltungen die pro Jahr in der Innstadt veranstaltet werden ertragen? Ich wohne auch in der Innenstadt und lebe noch...
Und dann gibt es auch noch die Leute - erstaunlicher Weise vor allem "jüngere" Leute in meinem Alter - die immerzu beklagen, dass in Würzburg nichts los sei. Man könne nicht ordentlich einkaufen gehen und zu feiern gibts hier angeblich auch nichts. Also ich weiß ja nicht... Aber Würzburg hat eine relativ hohe Kneipendichte, viele kulturelle Veranstaltungen und wer mal was ganz anderes machen will, der kann sich ja in die Weinberge setzen und vielleicht mit einer guten Flasche Wein oder einem kühlen Bier einfach mal den schönen Blick genießen, oder?
Früher habe ich auch oft so gedacht und war mir immer ziemlich sicher, dass Würzburg eine langweilige Stadt sei. Wenn man immer hier ist, dann fehlt einem anscheinend der Blick über den "Tellerrand". Die Schönheit der Stadt hat sich für mich erst erschlossen, als ich nicht mehr hier war. Andere Städte mit vergleichbarer Größe (z.B. Ingolstadt wo ich auch mal gelebt habe) bieten teilweise wesentlich weniger Attraktivität.
Deswegen auch die Überschift zu diesem Artikel: "Warum Würzburg - Ein Plädoyer für meine Stadt". Somit ist dieser Text also als eine kleine "Verteidigungsrede" für Würzburg - "die Angeklagte" - zu verstehen.
Würzburg
ist reich an Kulturgütern und prachtvollen Bauten wie der Alten Mainbrücke, Festung Marienberg, Residenz, Käppele und anderen. Und natürlich hat unsere Stadt auch unschöne - um
nicht zu sagen - hässliche Ecken. Da gibt es Wohnsilos aus den 70er Jahren, Industriegebiete mit diversen Einkaufszentren im "Schuhkartonformat" und ohne Ende Nachkriegsbauten aus den 1950er Jahren - immer frei nach dem Motto: "quadratisch, praktisch, gut".
Natürlich: vergleichbare "Bausünden" gibt es in jeder Stadt und Würzburg hat
diese ganz besonders dem schrecklichen Bombenangriff vom 16. März 1945 zu "verdanken"... Das die Stadt nach dem Krieg überhaupt wieder so aufgebaut werden konnte ist der schier unglaublichen Leistung der Nachkriegsgeneration zu verdanken.
Nun wissen Sie ein wenig darüber was mich bewegt diese Homepage auf die Beine zu stellen und sie weiterhin zu aktualisieren und erweitern. Würzburg hat einfach viele Facetten und man sollte doch bitte keinen "starren Blick" auf die Dinge haben, sondern versuchen mit möglichst offenen Augen durch die Gegend zu gehen. Ich wohne wirklich gerne hier und bin froh in dieser schönen Stadt leben zu können. Sicherlich: München, Berlin, Hamburg und viele andere Städte und Gebiete in Deutschland sind sehr schön und absolut erwähnenswert. Würzburg ist auch wirklich nicht der "Nabel der Welt" - oder anders gesagt eher die "Provinz" - mir reicht meine kleine Stadt (meistens zumindest) aber seit vielen Jahren völlig aus und wird dies auch vorerst weiterhin tun.
Und
nun wünsche ich Ihnen viel Spaß auf meiner Seite und lade Sie herzlich ein auf eine
kleine Reise zu den verschiedensten Orten in die unterschiedlichsten Stadtteile. Sie finden auf meiner Seite sowohl "Postkartenmotive" als auch
ganz persönliche Blicke auf die täglichen Dinge und Gegebenheiten der Stadt. Nutzen Sie bitte die Ausklappnavigation am oberen Bildschirmrand um zu den verschiedenen Seiten zu gelangen. Ich freue mich ganz besonders über einen Gästebucheintrag oder eine Email.
My Favourite Tracks
Genau das ist der Titel einer kleinen Kneipen-Talkshow zu der ich am 04. Januar 2011 in Würzburg eigeladen war. Gastgeber ist der Musiker Dennis Schütze aus Würzburg der diese Talkshow mit Kulturschaffenden aus Würzburg mehrmals im Jahr an unterschiedlichen Orten veranstaltet - inzwischen bereits in der 7. Staffel. Sinn des Ganzen ist es, dass der Gast seine 10 Lieblingstracks auf CD mitbringt und vorspielt, und man - vor dem Kneipenpublikum - über die Musik ins Gespräch kommt. Dennis hatte mich in den netten kleinen Tiepolo-Keller im Inneren Graben eingeladen, da er über diese Webseite auf mich aufmerksam wurde.
Meine 10 "Favourite Tracks":
- Peter Cornelius: Du Bist mir ins Gedächtnis tätowiert (Lebenszeichen)
- John Lennon: Stand By Me (Rock'n'Roll)
- Hollies: Bus Stop (Single)
- Pink Floyd: The Fletcher Memorial Home (The Final Cut)
- Van Morrison: Someone Like You (Poetic Champions Compose)
- Emmerson, Lake & Palmer: Lucky Man (Emmerson, Lake & Palmer)
- Tom Petty: Runnin' down a Dream (Full Moon Fever)
- Creedence Clearwater Revival: As Long As I Can See The Light (Cosmo's
Factory) - Neil Young: Old Man (Harvest)
- Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester (Originalbandkopie einer Aufnahme aus dem Haus des Rundfunks, Berlin vom 26.04.1943)
Warum ich mich für die oben genannten Titel entschieden habe und was mich mit dieser Musik verbindet, wird in der Talkshow lang und breit erklärt und diskutiert. Wer bei der kleinen Talkrunde nicht live dabei war, kann sich die Show in Ausschnitten hier jetzt nochmal anhören und so auch einiges über mich und meinen Lebensweg erfahren. Die Musiktitel habe ich aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.
Insgesamt dauert die Show 96 Minuten und ist in 7 Titel á ca. 10-15 Minuten aufgeteilt.
An dieser Stelle auch nochmals einen herzlichen Dank an Dennis für den schönen und interessanten Abend! Vielen Dank auch an die Gäste für den Besuch!
Häufig gestellte Fragen
Immer wieder erreichen mich Emails mit Lob, Kritik und vielen Fragen zu meiner Webseite für die ich mich herzlich bedanken möchte! Alle Emails werden von mir gelesen und in der Regel sehr zeitnah beantwortet. Ein paar der am häufigsten gestellten Fragen möchte ich hier versuchen zu beantworten. Sollten Sie eine Frage haben die hier nicht vorkommt, dann schreiben doch auch Sie mir bitte.
Grundsätzlich erst mal leider nein. Bevor Sie meine Bilder verwenden möchten - egal für welchen Zweck - bitte ich um eine schriftliche Anfrage über mein Kontaktformular. Ich entscheide dann von Fall zu Fall individuell. Bilder für komerzielle Zwecke kann ich gerne zur Verfügung stellen. Die Preise richten sich nach der Einsatzart. Bitte respektieren Sie meine Rechte am Bildmaterial. Rechtliche Schritte gegen die unerlaubte Verwendung behalte ich mir ausdrücklich vor!
Ja - das ist möglich! Bitte kontaktieren Sie mich dazu und teilen Sie mir bitte genau mit um welches Bild es sich handelt. Aus technischen Gründen sind nicht alle Bilder in hochauflösender Qualität vorhanden. Die ältesten Aufnahmen entstanden noch mit verschiedenen Spiegelreflexkameras auf Film und liegen als Negative vor. Die Aufnahmen aus der Zeit zwischen 2003 und 2009 wurden mit verschiedenen Digitalkameras angefertigt. Die neusten Bilder - ab 2010 - enstanden mit einer digitalen Spiegelreflekamera.
Nicht direkt ehrlich gesagt. Indirekt können Sie aber gerne den ein oder anderen Artikel bei Amazon.de bestellen. Im Shop oder im Fuß der Seiten sind entsprechende Produkte eingefügt. Wenn Sie über diese Links etwas bei Amazon einkaufen - es muss nicht der verlinkte Artikel sein - bekomme ich von Amazon eine kleine Verkaufsprovision. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Müssen muss natürlich gar nichts! Jedoch dürfte jedem Besucher der Seite schnell klar werden, dass in diesen Seiten ein nicht unerheblicher Zeit- und Arbeitsaufwand steckt. Ganz nebenbei kostet auch der Server und die www-Adresse einfach Geld. Die Anzeigen die vor allem rechts auf der Seite angezeigt werden, helfen mir durch Ihre Klicks das Angebot am Leben zu halten. Reich werde ich dabei leider beim besten Willen nicht. Aber es geht mir auch nicht darum mit der Seite wirklich Geld zu verdienen. Die erzielten Werbeeinnahmen sind für mich nur eine Aufwandentschädigung um die laufenden Kosten zu decken.
Die Frage ist relativ einfach beantwortet. Die Geschmäcker sind eben verschieden und ich bin zudem einfach ein Nachtmensch und gerne dann unterwegs, wenn die Stadt für mich persönlich ruhig und "geheimnisvoll" erscheint. Zudem kann ich bei diesen Lichtverhältnissen besonders gut "Langzeitbelichtungen" machen die mir einfach sehr gut gefallen. Gerade wegen dieser Art Aufnahmen gibt es hier auch sehr viele Bilder von den Kiliani-Volksfesten.
Es stimmt schon - viele Bilder auf meinen Seiten sind nicht gerade das was man als "brandaktuell" bezeichnen würde. Dies ist aber von mir so gewollt. Denn ich möchte mit meiner Seite auch zeigen, wie sich Würzburg verändert. Denken Sie doch nur mal an die Juliuspromenade, die Domstraße oder ganz allgemein an einen Blick auf die Stadt von der Festung aus. Alleine in den letzten 10 Jahren hat sich für mein Gefühl viel verändert. Die Juliuspromenade wurde sehr zum positiven erneuert, und auch unser "neuer" Dom sieht 1000 mal schöner aus als vor der Renovierung. Um solche Unterschiede sichtbar zu machen, erhalte ich eben auch ältere Fotografien und ergänze diese von Zeit zu Zeit mit neuen Bildern.
Kurze Antwort: Ja - die Inhalte werden in unregelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert. Dies passiert vor allem dann, wenn ich meine eigenen Rechtschreib- oder Formatierungsfehler entdecke... Vielleicht kennen Sie das ja selber: man liest einen Text mehrmals durch und findet den fehlenden Buchstaben oder die falsche Groß- und Kleinschreibung doch erst beim x-ten mal oder mit etwas zeitlichem Abstand. Ich nenne sowas "Betriebsblindheit". Wann eine Seite zum letzten mal aktualisiert wurde, können Sie übrigens jeweils am Fuß der Textspalte beim Aktualisierungsdatum erkennen.
Meine Seite hat nicht den Anspruch jeden Stadtteil und alle Gegebenheiten bis ins letzte Detail zu zeigen. Dies wäre sicherlich auch nicht wirklich möglich. Zudem ist die Erstellung einer jeden Seite dieser Homepage für mich mit sehr viel Zeit und Arbeit verbunden. Es ist ja nicht nur so, dass man "mal eben" los geht und ein paar Fotos knipst. Vor und nach dem Fotografieren werden die Inhalte für die Seiten recherchiert. So ist es schon öfter vorgekommen, dass ich einige Tage Zeit gebraucht habe um entsprechende Informationen aus dem Internet oder aus den hiesigen Bibliotheken zu erarbeiten. Aus diesen Gründen sind manche Stadtteile eben noch oder zumindest teilweise weniger vertreten als andere.
Es mag vielleicht erstaunen, aber diese Webseite arbeitet komplett ohne ein CMS (Content Management System). Ich habe in der Vergangenheit verschiedene CMS getestet, und kam dabei für mich zu der Erkenntnis, dass keines dieser Systeme meinen Ansprüchen wirklich gerecht wurde da ich immer irgendwie technisch eingeschränkt war. So ist diese Webseite also "nichts weiter" als pures HTML mit CSS für das Design und Java Script für die Effekte. Die Programmierung habe ich ursprünglich mit Micosoft Frontpage begonnen und konnte davon inzwischen zum Glück los kommen. Anfangs war es sicherlich ein tolles Programm. Der unsaubere HTML-Code und Probleme in der Darstellung bei CSS-Stilen hat dem Programm aber zumindest bei mir den "Rest" gegeben. Inzwischen bin ich bei Adobe Dreamweaver gelandet und kann mir für die Programmierung nichts besseres vorstellen. Teilweise verwende ich aber auch weiterhin "Open Source" Programme wie das FTP-Programm "File Zilla" oder "Notepad ++" für schnelle Arbeiten am HTML oder CSS-Code.
Letzte Aktualisierung: 17.01.2012



