Heuchelhof Fotos

Nach wie vor findet man hier die Geschichte des Stadtteils anhand von Daten einer Arbeit der Universität Würzburg und einige Fotos. Mit diesen Bildern, die zum Einen zwischen 2001 und 2005 sowie zwischen 2010 und 2013 entstanden sind, möchte ich zeigen, wie der Heuchelhof sich in den letzten Jahren zum Positiven entwickelt hat. Die Bilder zeigen deswegen teilweise einen „Vorher – Nachher“ Vergleich. An manchen Stellen besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf.

 

 

Der zentrale Punkt im Stadtteil Heuchelhof ist der Marktplatz (Place de Cean). Im Jahr 2004 konnte dieser nach der Neugestaltung eingeweiht werden. Bis dahin war es aber ein langer und wohl auch komplizierter Weg, der sich aber sichtlich gelohnt hat. Jetzt ist alles viel heller und freundlicher. Sehr gut macht sich auch die neue Sparkasse im ehemaligen Gebäude des Kupsch Supermarktes, der in diesem Stadtteil damit nicht mehr existiert.

Man mag es kaum glauben – es handelt sich um das gleiche Gebäude! Der neue Anstrich und die Renovierung wirken viel freundlicher. Gerade an dieser Ecke vom Heuchelhof wurde sehr viel getan. Das ehemalige Schwimmbad in diesem Gebäude existiert zwar nicht mehr, dafür sind aber einige Einzelhändler in das Erdgeschoss eingezogen und haben diesen Bereich sehr viel attraktiver und zu einer kleinen „Einkaufsmeile“ gemacht.

Hier an diesen Gebäuden der Bonner Straße hatte sich lange Zeit im Großen und Ganzen nichts getan. Dies sollte sich Ende 2012 ändern. Ab diesem Zeitpunkt wurde hier gründlich und nachhaltig saniert, wie man den Bildern unschwer entnehmen kann. Genau diese Häuser in der Bonner Straße waren es auch, in denen ich meine Kindheit verbracht habe. Umso mehr freut es mich zu sehen, wie sich hier alles zum „Guten“ verändert hat. Ich würde zwar heute nicht mehr hier wohnen wollen, freue mich aber für die Anwohner, die es jetzt wieder wesentlich wohnlicher haben.

Die folgenden sechs Bilder zeigen in der oberen und unteren Reihe einen Vergleich. Oben vorher, unten nachher.

Sehr schön und farbenfroh gestaltet wurde der Bereich am neuen Stadtteilzentrum (der ehemaligen evangelischen Kirche) in der Den Haager Straße. Hier wird außerdem sehr aktiv mit den Bürgern zusammen gearbeitet. Es gibt Veranstaltungen, Interessierte erhalten (mehrsprachige) Hilfestellungen usw.

Die Zeiten auf dem Heuchelhof haben sich geändert!

Und hier noch ein paar Beispiele, die zeigen, wie positiv sich der Heuchelhof an vielen Stellen schon verändert hat. Hier sieht es inzwischen wieder richtig wohnlich aus. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Wohngebiete H2 bis H7, in denen sich sehr viele schöne Eigenheime befinden. Leider bleibt hier kein Platz, um auch davon noch Bilder zu zeigen. Diese Seite beschäftigt sich auch in erster Linie mit dem Wohngebiet „H1“.

Die letzten „Schandflecken“ sind so gut wie beseitigt

Im Juli 2007 schrieb ich an dieser Stelle über einige Häuser im äußerst schlechten Zustand in der Den Haager Straße. Hier fiel der Putz von der Wand, dort bröckelte der Beton, Stahlträger kamen zum Vorschein. Die Häuserdurchgänge waren dunkel, ungemütlich, schmutzig und mit hässlichen Schmierereien übersät. Teilweise fehlten an den Fassaden die Kacheln oder der ein oder andere Anstrich wäre dringend nötig gewesen. Dies war sicherlich nicht nur dem Bürgerverein ein „Dorn im Auge“, sondern auch für die Anwohner nicht schön anzusehen.

Als ich im Jahr 2005 gerade dabei war, erstmals Fotos von dem Gebäude in der Den Haager Straße zu machen, sprach mich spontan eine ältere Dame an und fragte ganz neugierig: „tut sich jetzt etwas?“. Sie hatte wohl den Eindruck, ich wäre von der Wohnungsgesellschaft. Gemeint waren die dringend nötigen Renovierungen an ihrem Wohngebäude. Sie beschwerte sich sehr darüber, „dass man sich schon einige Male schriftlich an die Hausverwaltung gewendet habe, die aber nichts unternimmt“. Für 73m² zahle man hier weit über 600 Euro Miete und dann dieser „erbärmliche Zustand“.

Ironischer Weise ist hier das Evangelische Siedlungswerk in Bayern zuständig. Man sollte eigentlich nicht meinen, dass ein Bauträger mit so „sozialem Hintergrund“ vordergründig so wenig für seine Mieter tut. Vielleicht lag es aber auch am relativ weit entfernten „Verwaltungsstandort“ in Nürnberg, dass es noch einige Jahre dauern sollte, bis auch hier endlich etwas getan wurde.

Ich vermute es zwar eher nicht, dass es mein Artikel mit den Fotos war, der etwas bewirkt hatte. Tatsache ist jedoch, dass inzwischen auch hier ordentlich saniert und vor allem frisch gestrichen wurde.

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