Würzburg an Silvester
Würzburg an Silvester

Würzburg an Silvester

„Sicherheit in der Silvesternacht“ in Würzburg. (Grafik: Stadt Würzburg)

Bereits seit dem Jahr 2003 gibt es für die Würzburger Innenstadt das von der Stadt auferlegte Konzept „Sicherheit in der Silvesternacht“. Dabei sind gewisse Bereiche in Würzburg für Feuerwerk, Gläser, Glasflaschen, Bierkrüge und andere zerbrechliche Getränkeverpackungen gesperrt. Das Sicherheitskonzept gilt in der Zeit vom 31.12. um 22 Uhr bis 01.01. um 2 Uhr. In den rot markierten Bereichen der Grafik werden Einlass- und Taschenkontrollen durchgeführt.

Übrigens: Grundsätzlich gesperrt sind an Silvester die Festung Marienberg, das Käppele und der Residenzplatz! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch: „Einen guten Rutsch“, oder wie man vielerorts in Unterfranken sagt: „Einen guten Beschluss“!

Das war Silvester 2025 / 2026 in Würzburg

Auch in diesem Jahr gab es von mir wieder einen Livestream vom Silvesterfeuerwerk in Würzburg bei YouTube zu sehen. Von meinem Standort unterhalb der Festung hatte ich einen richtigen guten Ausblick über die Stadt. Das Video ist ein Zusammenschnitt mit den besten Szenen aus dem Livestream.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Nach Silvester zogen die Stadtreiniger ihre jährliche Bilanz:
„Das Gesamtgewicht des Kehrguts beträgt in diesem Jahr 6.190 Kilogramm – zum Vergleich: Die Menge im vergangenen Jahr betrug 4.390 Kilogramm.“ 1)Quelle: Pressemitteilung der Stadt Würzburg vom 01.01.2026

Würzburg an Silvester 2013 / 2014

In diesem Jahr hatte ich mich an Silvester zum ersten Mal an den Alten Kranen „verirrt“. Nachdem seit dem Jahr 2003 der Bereich rund um den Vierröhrenbrunnen und auf der Alten Mainbrücke aus Sicherheitsgründen gesperrt ist (siehe oben), waren entsprechend viele Menschen an diesem Ort. Gerade um Mitternacht war es wirklich extrem und die Geräuschkulisse und die wahllos umher irrenden Menschen haben mich an das Wort „Kriegszustand“ erinnert.

Zum Glück wurde ich nicht von umherfliegenden Raketen getroffen – einige Male war es aber in der Tat wirklich knapp. Um drei Minuten nach Mitternacht kam schon der erste Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene an, um ein Verletzen abzutransportieren.

Würzburg an Silvester 2012 / 2013

Das diesjährige Silvester war für mich persönlich sehr angenehm. Den Abend habe ich mit einigen Freunden zuerst beim Abendessen in einem Restaurant verbracht. Anschließend waren wir in den Weinbergen am Stein. Von dort hatte man wirklich einen schönen Ausblick auf das ganz enorme Feuerwerk überall in Würzburg.

Rückblick: Silvester 2004 / 2005 in Würzburg

Mal zum Vergleich: So sah es an Silvester 2001 / 2002 aus, als man auf der Alten Mainbrücke und Festung noch Feuerwerk zünden durfte (ist seit 2003 verboten und wird überwacht durch Polizei und Sicherheitsdienste).
Zum Vergleich: So sah es an Silvester 2001 / 2002 aus, als man auf der Alten Mainbrücke und Festung noch Feuerwerk zünden durfte.

Wahre Menschenmassen bewegten sich in den Abendstunden durch die Würzburger Innenstadt. Der „Hexenkessel“ war wie in jedem Jahr auch heuer wieder die Alte Mainbrücke – ein Durchkommen war hier fast nicht in Sicht. Zwar war es „dank“ erheblicher Sicherheitsauflagen und Kontrollen der Stadt nicht möglich, Feuerwerkskörper rund um das Rathaus und auf der Alten Mainbrücke zu zünden, dies war wegen der großen Gefahren aber vielleicht auch sinnvoll.

Silvester und Neujahr historisch

Was für ein Glück, dass es Sammler wie Willi Dürrnagel gibt, der sich auf historische Postkarten und Ansichten zum Thema Würzburg und Unterfranken spezialisiert hat. Sonst wären diese Schätze der Nachwelt wahrscheinlich relativ unbekannt. Schade, dass es solche Karten heute nicht mehr gibt!

Das Neujahrsschießen

Eine gute Tradition ist das Würzburger Neujahrsschießen (siehe dazu auch die historischen Postkarten weiter oben). Ursprünglich Jahrhunderte alt, wurde es in den 1980er Jahren wiederbelebt. Am 1. Januar 2023 war ich für das Sonntagsvideo mit der Kamera dabei!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Woher stammt die Bezeichnung „Silvester“?

Blick auf Würzburg zu Silvester 2011 / 2012.
Blick auf Würzburg zu Silvester 2011 / 2012.

Die Feuer-Feste am Jahresende haben alte germanische Wurzeln. Das Jahresendfest hatten bereits die Römer gefeiert, erstmals im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde.

Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lat. silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den Tag seit 813 auch als dessen Namenstag.

In einigen Gegenden Deutschlands heißt der Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr, Altjahrsabend oder das Alte Jahr (vgl. das spanische nochevieja, ‚alte Nacht‘). In Österreich ebenso wie in Kroatien und Slowenien auch Altjahrstag, in Kroatien ebenso wie in Slowenien und Serbien als Ausnahme auch Silvestrovo (‚Tag des Silvester‘). 2)Wikipedia.de zum Thema Silvester

Quellenangaben[+]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert