16. März 1945 - Würzburgs schwärzester Tag

  • Dies ist die Fortsetzung der Hauptseite zum Thema "Würzburg und der 2. Weltkrieg - die Zerstörung der Stadt am 16. März 1945".

Noch heute sichtbare Spuren des 16. März

Noch heute findet man beim genauen Betrachten die ein oder anderen Spuren aus dem 2. Weltkrieg und der Zerstörung von Würzburg. Am besten sichtbar werden diese Spuren natürlich in den wenigen Ruinen die bis heute noch an manchen Ecken der Stadt zu sehen sind. Passend dazu gibt es eine Extra-Seite auf dieser Homepage:

Aber auch an einer der am stärksten befahrenen Brücken der Stadt, kann man einen ganz besonderen Schaden erkennen. Denn einer der vier Löwen auf der Ludwigsbrücke (die Würzburger nennen sie wegen der Löwen eigentlich nur "Löwenbrücke") hat tatsächlich noch ein Loch im Po wie die Bilder beweisen. Dieses stammt von einem Luftangriff am Sonntag, den 4. Februar 1945. Gegen 19.45 Uhr hörten die Würzburger auf einmal ein schauerliches Orgeln in den Lüften, obwohl die Sirenen bis zu diesem Zeitpunkt gar keinen Fliegeralarm gegeben hatten. Eine fürchterliche Detonation auf der Oberfläche des Mains erschütterte die Löwenbrücke und beschädigte sie erheblich. (6)

Einer der vier stolzen Löwen auf der Luitpoldbrücke Erst beim genauen Betrachten entdeckt man das Loch... Das Loch im Po...

Damals und heute - ein Vergleich in bewegten Bildern





Weitere Bücher zum Thema Würzburg

         

16. März 1945 - Würzburg und der 2. Weltkrieg

Links zum Thema "Würzburg und der 2. Weltkrieg"

  • http://de.wikipedia.org
    Allgemeiner Artikel über die Zerstörung Würzburgs bei Wikipedia.de
  • www.thirdreichruins.com
    Third Reich in Ruins - amerikanische Seite mit sehr vielen interessanten Fotografien
  • www.fkg-wuerzburg.de
    Eine sehr interessante und aufschlussreiche Facharbeit über "Nationalsozialistische Einrichtungen in Würzburg".
  • www.wege-der-erinnerung.de
    Seite mit grundsätzlichen Informationen zu Kriegen auf europäischem Gebiet.
  • www.mainpost.de/specials/geschichte/filme/
    Größtenteils sehr interessant sind die Fotos und Videos die von der Main-Post zusammengetragen worden sind. Auf der extra angelegten Internetseite findet man allerhand seltene (Farb) Aufnahmen aus der Zeit vor und nach dem Krieg. Zusätzlich gibt es jede Menge Interviews mit Zeitzeugen. Leider sind einige der Video- und Audioberichte in einer Qualität die nicht gerade dem professionellen Anspruch einer größeren Tageszeitung genügen sollten. Da wurde für mein Empfinden offensichtlich an professionellen Sprechern und Reportern gespart, teilweise sind die Bilder auch nicht "lippensynchron" - schade eigentlich.
  • www.br-online.de
    Ausführliche Artikel über das Kriegsende in Bayern.
  • www.museum.uni-wuerzburg.de
    Artikel über die Ausstellung "Wolfgang Lenz - Gedanken über die Zerstörung Würzburgs" die im Jahr 2003 im Martin von Wagner Museum in Würzburg veranstaltet wurde.

Jahres des Überlebens - die Amerikaner in Franken

"Wie aus Feinden Freunde wurden" ist das Motto des hier gezeigte Dokumentarfilm des Bayerischen Rundfunks. Ende März 1945 beginnt mit der Einnahme von Aschaffenburg der Einmarsch der Amerikaner in Bayern. Würzburg und die anderen größeren Städte Unterfrankens sind durch Bombenangriffe bis in die letzten Kriegstage zerstört worden. In vielen Dörfern versucht ein letztes Aufgebot an Volkssturmleuten und Jugendlichen Widerstand zu leisten, provoziert aber damit nur weitere Zerstörungen und Opfer.

Noch beeinflusst von der Nazipropaganda sehen die meisten Bürger die Amerikaner als Feinde, die allein verantwortlich für den Verlust von Eigentum und Sicherheit, für die Verletzung und Tötung von Verwandten, Freunden oder Nachbarn sind. Doch mit der Besetzung beginnt eine sehr rasche Umorientierung, die nicht allein mit dem abrupten Ende der nationalsozialistischen Öffentlichkeit erklärt werden kann. Denn schnell werden auch im privaten Bereich aus den amerikanischen Feinden Freunde und Verbündete, deren Lebensart bewundert und bald nachgeahmt wird.

Die Sendung zeigt diesen auch in größerem historischen Maßstab bemerkenswerten Wandel im politischen, im kulturellen und im Alltagsleben und untersucht seine Ursachen. Mit Dokumentarmaterial und der Befragung von Zeitzeugen werden die Jahre der Besatzung in Erinnerung gerufen und nach unterschiedlichen Motiven für die individuelle und öffentliche Annäherung an den alten Feind gefragt.

Enthalten sind neben vielen Aufnahmen aus den Nachkriegsjahren auch Bilder aus dem Würzburg von heute.


Quellenangaben

(6) Dieter W. Rockenmaier "Als vom Himmel Feuer fiel - so starb das alte Würzburg" Seite 27



NIE WIEDER KRIEG - NIRGENDWO!

Rassismus und Antisemitismus stoppen!

Letzte Aktualisierung: 31.08.2010

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Damals und heute - ein Vergleich in bewegten Bildern

Einige Animationen sollen hier zeigen, wie es an ein und der selben Stelle vor rund 60 Jahren aussah und heute aussieht. Abgebildet ist hier der bekannte Fischerbrunnen in der Karmelitenstraße unterhalb des Marktplatzes.

Hier können Sie weitere Animationen sehen:

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Im Hintergrund erkennt man auf dem Nachkriegsbild die zerstörte Festung Marienberg. Der Brunnen hatte den Krieg inmitten von durch Bomben zerstörten Häusern erstaunlicher Weise nahezu unbeschadet überstanden...