Markt Rimpar

Rimpar liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Würzburg und wurde urkundlich erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt. Ortsteile von Rimpar sind Maidbronn und Gramschatz.

Rimpar Schloss 1967

Rimpar Schloss 1967

Während der Zeit des Bauernkrieges gehörte Rimpar zu den Gütern Wilhelm von Grumbachs und war daher mit in die Auseinandersetzungen um das Würzburger Stift verwickelt: So wurden die Burg verwüstet und die Kirche durch Feuer zerstört.

Nach dem Tode Wilhelms geriet sein Sohn Konrad in Abhängigkeit vom Fürstbistum Würzburg und war deshalb 1593 gezwungen, Burg und Dorf an den Fürstbischof Julius Echter zu verkaufen.

Echter leitete eine Zeit der regen Bautätigkeit ein, in der die Burg zum Jagdschloss ausgebaut und die Pfarrkirche renoviert wurde. Weiterhin wurde die Orangerie (heute Niederhoferstraße) und das Rathaus (heute Gasthaus Stern) gebaut.

Der Zehnt des Hochstiftes Würzburg wurde zunächst nach der Säkularisation 1802 zugunsten Bayerns, dann 1806 Ferdinand III. zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. 1814 fielen diese Abgaben wieder Bayern zu. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Grumbach. Im 14. Jahrhundert (1347) erbaute Hans von Grumbach das Schloss; es war eine der eindrucksvollsten Wasserburgen im süddeutschen Raum. Heute beherbergt das Schloss ein Archäologisches Museum, ein Bäckerei-Museum, ein Maurer- und Zimmerer – Museum, ein Kriminalmuseum und ein Trachtenmuseum.
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul. In der Ritterkapelle befindet sich das erste Werk von Tilman Riemenschneider nämlich die Grabplatte von Eberhard von Grumbach.
  • Sankt-Afra-Kirche, der ehemaligen Klosterkirche der Zisterzienserinnen in Maidbronn. Der Altar Die Beweinung Christi ist das letzte Werk Tilman Riemenschneiders.

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 5745 Einwohner
  • 1970: 6884 Einwohner
  • 1987: 7016 Einwohner
  • 1991: 7410 Einwohner
  • 1995: 7681 Einwohner
  • 2000: 7877 Einwohner
  • 2005: 7760 Einwohner
  • 2010: 7747 Einwohner
  • 2015: 7530 Einwohner

1)Informationen aus dem Artikel über Rimpar in der Wikipedia

Rimpar in alten Ansichtskarten

Die folgenden Abbildungen stammen aus der Sammlung von Willi Dürrnagel und zeigen Rimpar in den Jahren 1943/1949/1963/1967 und 1969.

 

Hier kannst Du diesen Beitrag mit Deinen Freunden teilen!

Quellenangaben   [ + ]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.